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- 20.5.2009 -

Ein Prinz aus dem Hause David in St. Gertrud

Es gibt viele Worte, die den Gast des Montagsgespräches im Pfarrzentrum St. Gertrud beschreiben könnten. Er ist eine kaiserliche Hoheit, ein engagierter Christ, ein Weltmann im besten Sinne des Wortes, ein Unternehmensberater, ein adliges Kind aus dem Hause Davids, ein äthiopischer Deutscher und ein deutscher Äthiopier, S.K.H. Prinz Asfa-Wossen Asserate. mehr... Artikel als PDF hier.

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- 30.11.2006 -

Deinen Tod, o Herr, verkünden wir ...

Nach über einem Jahr konnten wir endlich am Christkönigsfest, dem 26. November 2006, den Kruzifixus an der Kirchenmauer von St. Gertrud wiederanbringen.

Am 14. September 2005, in der Nacht zum Fest Kreuzerhöhung, war das Kreuz von Unbekannten geschändet worden. Am Morgen fand sich der Corpus in Einzelteilen verstreut auf dem Kirchplatz und im Gebüsch.

Dank einer Großspende der Heimatfreunde Noppenberg und einiger Einzelspenden, konnte das Kreuz nun durch die Aachener Restauratorin Eva Malangré wiederhergestellt werden.

Nach dem Hochamt zog die Gemeinde, begleitet vom Kirchenchor St. Gertrud und von der Harmonie St. Cäcilia-Afden vor die Kirche, wo Pastor Rodheudt das Kreuz in einem kleinen Festakt neu segnete und damit wieder der öffentlichen Verehrung zuführte.

Mit Lilien geschmückt und in seiner Schönheit und Würde außergewöhnlich ausdrucksstark ließ sich jedoch für die Teilnehmer der Gedanke an künftigen Vandalismus auch beim Festakt nicht ganz verdrängen. Schließlich hatte es sich bei der Schändung im Jahre 2005 bereits um den 3. Anschlag gehandelt. So installierte man vor der Wiederanbringung eine neue, stärkere Beleuchtung und eine Videoüberwachung zum Schutz vor weiteren Angriffen. Und man betete in de Hl. Messe, der Herr möge das Kreuzbild künftig vor Gewalt und Spott bewahren.

Aber dies – so scheint es – ist ja ohnehin das Schicksal des Kreuzes Christi von Anbeginn: es ist ein „Zeichen, dem widersprochen wird“, wie es ein greise Simeon bei der Aufopferung Jesu im Tempel ankündigte.

Also dürfte der wirksamste Schutz gegen künftigen Vandalismus dasjenige sein, um das die Gemeinde bei der Neueinsegnung gebetet hatte: Gottvertrauen.

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