Katholische Pfarrgemeinde St. Gertrud Herzogenrath
 

Geschichte

St. Gertrud

ST. GERTRUD – Die Pfarre und ihre Kirche

Die Pfarre Afden ist erstmals 1116 erwähnt. 1178 übertrug der Herzog von Limburg die Kirche der Abtei Rolduc. Die mittelalterliche Kirche mußte im 17. Jahrhundert einem Neubau weichen: 1683-1686 ließen Abt Bock und Pfarrer Peter Jansen eine Saalkirche aus Ziegelsteinen mit einem schlanken Turm an der Westseite errichten. Die Mauern des Langhauses der heutigen Kirche gehören noch diesem Bau an. Im 19. Jahrhundert war die Kirche zu klein. Als man sie baute, hatte die Pfarre gerade 450 Kommunikanten, um 1830 waren es schon 1.500. Pfarrer Kruyder beauftragte daher den Architekten Johann Baptist Cremer mit einer Erweiterung, und es entstanden 1835/36 das östliche Querhaus und ein neuer Chor. Beide Elemente sind noch heute erhalten; der alte Chor nimmt nun die Orgelempore auf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Gemeinde auf rund 4.500 Gläubige angewachsen. Pfarrer Caspar Thywissen ließ daher 1912-14 durch den Kölner Diözesanbaumeister Heinrich Renard weitere Anbauten an der Kirche ausführen: die beiden Seitenschiffe, das westliche Querhaus und den heutigen Chor. Turm und Sakristei wurden aus Kostengründen erst 1959 bzw. 1965 errichtet.

Statue in St. Gertrud: Hl. Gertrud von Nivelles, s
Statue in St. Gertrud: Hl. Gertrud von Nivelles, spätes 15.Jh., maasländisch

Die Ausmalung

Mit der Erweiterung der Kirche 1913/14 wurde auch eine neue Innenraumausmalung notwendig. Die Arbeiten übernahm der Kirchenmaler Josef Renard. Zwischen 1915 und 1921 fertigte er eine Reihe von Farbskizzen für eine durchkomponierte Ausmalung des gesamten Innenraums an. Zu Beginn der 20er Jahre erfolgte eine Umsetzung unter Beteiligung des Aachener Malers Hans Schaffrath. Nach Beschädigung der Ausmalung im Zweiten Weltkrieg und aufgrund des geänderten Zeitgeschmacks ließ die Gemeinde die Kirche 1953/54 durch Günter Reul neu ausmalen. Erst Ende der 80er Jahre wurde die ursprüngliche Ausmalung vereinfacht wiederhergestellt.



Die Innenausstattung

Das Innere des Kirchenraums beherrschen heute die 1846 ausgeführte Koulen-Orgel im Westen und der barocke Hochaltar im Osten. Ambo und Volksaltar sind aus Teilen der alten Seitenaltäre gefertigt. Eine einfache Barock-Kanzel wurde in den 70er Jahren aus der Kirche entfernt; eines ihrer Zierelemente, ein Blumengebinde, ist am Sockel der Chororgel im Westquerhaus angebracht. Die Kirchenfenster stammen aus dem Jahr 1915 und wurden von den Glaswerkstätten Dr. Franz Reuter in Köln angefertigt. Sie nehmen an Pracht vom Eingang zum Altarraum hin zu: Hellen Fenstern mit Engelsköpfchen im Schiff stehen Heiligenfenster im Westquerhaus und die großen Fenster mit Szenen aus dem Leben Christi im Chor gegenüber.

Hauptschmuck der Kirche ist der barocke Hochaltar im Chor. Pfarrer Thywissen kaufte den 1738 gefertigten Altar im Jahr 1913 aus einer Kirche in Rachtig an der Mosel. Die Architektur des Altares betont die Senkrechte, was inhaltlich gerechtfertigt ist. Die Dreifaltigkeit ist dargestellt: Gottes Sohn, der aus dem Vater und dem Heiligen Geist hervorgeht, wird auf die Erde gesandt und von Maria jungfräulich (darauf verweist die Lilie in der Bekrönung) geboren, damit sie als neue Eva die Sündenschuld tilgen hilft und Jesus Christus die Erde untertan werde. Beide Altarbilder sind über das von Gott ausgesandte Licht zueinander in Beziehung gesetzt.

ST. MARIÄ HIMMELFAHRT – Die ehemalige Pfarre

St. Marien

St. Mariä Himmelfahrt entstand "erst" 1564, als das Stadtgebiet von Herzogenrath innerhalb der Stadtmauern und der Weiler Hahn aus der Pfarre Kerkrade ausgegliedert wurden. Der Abt von Rolduc wollte dadurch dem Ort, der doch Stadtrechte besaß, endlich einen eigenen Pfarrer geben. Damit wollte er die Seelsorge in Herzogenrath verbessern und dadurch – in der Zeit der Reformation – protestantischen Aktivitäten stärker entgegen treten. Zur Zeit des 30jährigen Krieges zählte die Pfarre nur 160 Kommunikanten und war damit so klein, daß die Äbte von Rolduc hier, im Schatten der Abtei und unter ihrer direkten Kontrolle, gerne junge, unerfahrene Chorherren als Pfarrer einsetzten. Sie konnten sich hier in der Praxis bewähren, um dann unter Umständen bedeutendere Pfarrstellen zu übernehmen. Mit der politischen und kirchlichen Neuordnung zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs das Zuständigkeitsgebiet der Pfarre Herzogenrath an. Als 1823 der letzte Augustiner-Chorherr, Pfarrer Tilmann Laurent Türck, verstarb, gehörten zu seinem Sprengel auch Straß, Maubach, Kohlberg, Heggen, Pesch und die östliche Seite der Neustraße.

Die Kirche 

St Marien - Hochaltar
St. Marien – Hochaltar

Zum Zeitpunkt der Pfarrerhebung 1564 besaß die junge Pfarre bereits eine mittelalterliche Kapelle am Standort der heutigen Kirche. 1780 war sie so baufällig, daß der Abt von Rolduc einen Neubau anging. Zu Weihnachten 1781 war dieser fertiggestellt: Eine nach Osten, zur Wurm hin gerichtete Saalkirche mit Stuckdekorationen im Innern und Bruchsteinmauerwerk außen, überragt von einem niedrigen Glockentürmchen. Die nur für wenige hundert Gläubige geplante Kirche wurde schon wenige Jahrzehnte später zu klein, denn der Wurmbergbau und die beginnende Industrialisierung zogen viele Menschen nach. Schon 1856 und 1861 entstanden Pläne, die alte Kirche zu erweitern, doch wurden sie nicht genehmigt. Erst 1899-1912 setzten unter den Architekten Heinrich van Kann (Haaren) und Josef Kleesattel (Düsseldorf) erneut Planungen ein, die jedoch die Gemeinde tief spalteten. Erbittert stritt man um den Standort der Kirche – sollte sie sich am angestammten Ort befinden oder, mit Rücksicht auf die Bevölkerungsverteilung in der Gemeinde, auf einem anderen Grundstück Richtung Straß? Ergebnis der Auseinander- setzungen waren 1908 der Bau der Josefskirche in Straß, 1911 die Abtrennung der Pfarre St. Josef und 1913-1915 der Neubau der Himmelfahrtskirche durch Architekt Heinrich van Kann.

St. Marien Hochaltar Detail

Die Innenausstattung 

Als während des Ersten Weltkriegs die heutige Pfarrkirche gebaut wurde, übernahm man einige Ausstattungsstücke wie die Kanzel, den Taufstein und einen Beichtstuhl aus dem Vorgängerbau. Weitere Ausstattungsstücke kamen neu hinzu: 1915 Kirchenfenster der Firma Oidtmann (Linnich), 1916 der Hauptaltar von Alfons Dörr (Saulgau) und die Kreuzwegstationen von B.A. Küchle (München), 1919 die Seitenaltäre und – nach Kriegszerstörungen und der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils – in den 1980er Jahren weitere Kirchenfenster, Volksaltar und Ambo nach Entwürfen des Krefelder Künstlers Hubert Spierling.

Die heutige Ausmalung stammt aus dem Jahr 1980 und ersetzt eine stärker auf Gelb- und Rottöne abgestellte, die Altäre stärker in den Raum einbeziehende Ausmalung der 50er Jahre. Die erste Ausmalung aber, 1919-1928 von Hans Schaffrath (Aachen) ausgeführt, umfaßte zahlreiche figürliche Darstellungen. Sie bedeckten vor allem die großen Kuppelflächen des Mittelschiffs wie des Altarraums und folgten einem konsequenten marianisch geprägten Erlösungsprogramm.

ST. ANTONIUS in Niederbardenberg

St. Antonius Niederbardenberg

Die Pfarrkirche St. Antonius in Niederbardenberg ist zwar mit ihren 75 Jahren ein relativ junger Bau, doch besitzt sie eine lange Vorgeschichte. An ihrem Ort, genauer gesagt unterhalb des kleinen Vorplatzes an der Ecke Wolfstraße/Blücherstraße, stand seit der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein Heiligenhäuschen. Die ältere Forschung will es gar auf eine mittelalterliche Pilgerherberge – ein Hospiz – zurückführen, deren Kapelle auch nach dem Abbruch der Hauptgebäude stehen geblieben sei. Diese Kapelle sei dem Hl. Jodocus geweiht gewesen, einem Einsiedler, der als Schutzpatron der Pilger, der Feldfrüchte und der Ernte gilt und auch gegen Pest, Fieber und andere Krankheiten angerufen wird. 1733 war das Heiligenhäuschen so baufällig geworden, daß ein größerer Eingriff nötig schien. Die Bauarbeiten wurden noch im gleichen Jahr durchgeführt, denn schon am 12. Januar 1734, dem Tag des Hl. Einsiedlers Antonius, konnte die Kapelle durch den Pfarrer von Bardenberg benediziert werden. Nach einer längeren Zeit der Spannungen und Auseinandersetzungen mit der Mutterpfarre in Bardenbeg wurde am 23. Dezember 1843 die Kapelle Niederbardenberg offiziell als gesetzlich bestehende anerkannt sowie Forstum und Wefelen dem Kapellenbezirk zugeordnet. 

1885 wurde der Antonius-Kirchbau-Verein ins Leben gerufen, um "durch regelmäßige Sammlungen innerhalb des Kapellenbezirks einen Fonds zu schaffen zur Vergrößerung der jetzigen viel zu kleinen St. Antonius-Kapelle, oder, da die Vergrößerung der Kapelle nicht füglich bewerkstelligt werden kann, eventuell zum Baue einer neuen Kapelle". Von der Kapelle haben sich nur wenige Pläne und Fotografien und keinerlei bauliche Reste erhalten. Alle Pläne und Fotografien zeigen den Bau nach den Eingriffen des Jahres 1888 und kurz vor dem Abriß. Die Kapelle war demnach ein schlichter Ziegelbau, an den 1888 ein nicht minder schlichter, etwa 10 m langer Chor und wahrscheinlich eine Sakristei angebaut worden war. Der alte Teil wies im Inneren eine Länge von 14,50 m und eine Breite von 5,20 m auf, war aber mit nur 5-6 m Höhe recht niedrig. Nach dem Umbau überwölbten vier Kreuzgratgewölbe den Kirchenraum, die aber nicht massiv, sondern als Holz-Rabitz-Konstruktionen ausgeführt waren. Das Dach über dem Chorbereich war etwas höher und bildete eine Vierung aus, die von einem diagonal gestellten Dachreiter bekrönt war. Hier war das Kapellenglöckchen aufgehängt. Daß die Kapellenerweiterung 1888 die Raumprobleme der Gemeinde tatsächlich hatte lösen können, muß bezweifelt werden. Pfarrer Roerig betonte 1925, daß die Erweiterung "nach der Ansicht weitschauender Leute sehr unzweckmäßig und unzureichend" sei. In jedem Fall war der Bau nicht konsekriert, sondern nur benediziert, auch als er schon als Pfarrkirche diente und obwohl das Allerheiligste dort ständig aufbewahrt wurde. Die Ausstattung mit liturgischen Geräten und Paramenten war außerdem sehr reduziert. 1889 besaß man "die nötigsten Meßgewänder, nämlich eines in jeder Farbe und ein zweites grünes Gewand, zwei Kelche, zwei Ziborien, eine Monstranz, eine Pyxis und ein Krankenziborium", eine Ausstattung, die sich bis zur Pfarrerhebung 1923 nicht nennenswert vergrößert hatte.

St. Antonius innen

Am 15. Dezember 1926 entschied der Kirchenvorstand, angesichts der bevorstehenden Aufgaben wieder einen Kirchenbauverein zu gründen. Schon im kommenden Jahr sollte mit dem Bau des Pfarrhauses begonnen werden. Zugleich plante man, so schnell wie möglich eine neue Kirche, ein Jugendheim und einen Versammlungsraum zu errichten. Nachdem die Finanzierung möglich schien, beschloß der Kirchenvorstand am 17. Februar 1929, im kommenden Frühjahr mit dem Kirchenbau zu beginnen, um das Kapital nicht durch Inflation zu gefährden. Nachdem Pfarrer Fischer die Kirche schon an Weihnachten 1929 benediziert hatte, nahm Weihbischof Sträter am 5. Mai 1930 die feierliche Konsekration des Bauwerks vor.

Als während des Zweiten Weltkrieges die Front im Herbst 1944 auch über Niederbardenberg hinwegrollte, nahm die Kirche vor allem an den Fenstern, den Dächern und am Mauerwerk Schaden. Die Behelfsorgel (von 1914) wurde am 7. Oktober 1944 durch einen Granattreffer weitestgehend zerstört. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten entschied man sich, die Fensteröffnungen durch die Firma Essers (Herzogenrath) mit bunten Kathedralglasscheiben verschließen zu lassen. Dies geschah bis zum Herbst 1947. Im Oktober 1948 war die Reparatur des Kirchengewölbes beendet, zwei Jahre später der Innenraum neu gestrichen.

Besonders Pfarrer Hubert Emonds sollte die Gemeinde 1952 rasch aus den Zwistigkeiten herausführen und die Kirche St. Antonius in seiner fast 30jährigen Amtszeit bleibend prägen. 1962/63 beschaffte Pfarrer Emonds drei wertvolle Bildwerke der Spätrenaissance und des Barock, um sie im Chorbereich der Kirche aufzustellen: Er fand in der Antoniuskapelle von Hülserberg eine wohl 1782 angefertigte Antoniusfigur, die einst den Schützen von Tönisberg gehörte, dann aber in den Besitz des Kempener Heimatforschers Verhouven gelangt war.

Die liturgischen Veränderungen im Zuge der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils waren nicht zuletzt das Ergebnis der persönlichen Beschäftigung und eigener Planungen von Pfarrer Emonds. Dies betraf auch die Neuordnung des Altarraumes. Im Februar 1970 gab das Bistum die Genehmigung zum Abbruch des alten Hochaltares. Der neue Altar wurde so zügig erstellt, daß ihn Missionsbischof Peter Kelleter aus Südafrika, ein geborener Bardenberger, am 3. Mai 1970 konsekrieren konnte.

1980 ging Pfarrer Emonds in den Ruhestand. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er an St. Mariä Himmelfahrt in Herzogenrath, blieb seiner alten Pfarrkirche aber weiterhin verbunden. Das mit Bronzeblechen beschlagene Kirchenportal etwa, ein Werk Bückens, kam 1993 nur dank einer Spende des ehemaligen Pfarrers zustande. Bei seinem Tode 1994 verblieb Emonds' Primizkelch in der Gemeinde, ein schönes silbervergoldetes Stück der 1930er Jahre mit einem Nodus aus Elfenbein.

Bis heute präsentiert sich die Pfarrkirche St. Antonius weitgehend so, wie sie Pfarrer Emonds 1980 verlassen hat. Zwar wurde die Kirche verschiedentlich renoviert, der Innenraum neu gestrichen und die Beleuchtung verändert, aber in ihren wesentlichen Zügen ist sie in einem Guß nach den Planungen von Pfarrer Emonds erhalten.

Auch nach der Fusion der Gemeinden St. Antonius, St. Gertrud und St. Mariä Himmelfahrt am 5. Mai 2005 bleibt die "Kirche im Dorf". Ein neu gegründeter "Kirchenbauverein", ein Ausschuß des Kirchenvorstands, will dafür Sorge tragen, daß die Bauunterhaltung auch weiterhin gesichert ist. Ihm sei ein gutes Schicksal beschieden!

DIE FUSIONIERTE GROSSPFARREI ST. GERTRUD

Im Zuge des Priestermangels erschien im Laufe des Jahrs 2004 eine Fusion der Kirchengemeinden St. Marien, St. Gertrud und St. Antonius sinnvoll. Mit dem 1. Mai 2005 wurden die beiden Pfarreien und St. Marien aufgelöst und der Pfarrei St. Gertrud inkorporiert. So stehen ca. 5.500 Katholiken in Herzogenrath-Mitte künftig unter dem Patronat der Hl. Gertrud von Nivelles

Diese Entwicklung bestätigt einen Prozeß des verstärkten Zusammenarbeitens, seit die Pfarreien im Jahre 2002 unter die Leitung eines gemeinsamen Pfarrers gestellt wurden. Im Rahmen des Aufeinanderzugehens entschied man sich von Anfang an für eine Gottesdienstordnung, die es den Gläubigen möglich macht, zu unterschiedlichen Zeiten auch in den Nachbargemeinden die Hl. Messe zu besuchen. Bewußt wurde Wert auf die Möglichkeit zur Meßfeier gelegt, die nach der Lehre und Tradition der Kirche "Quelle und Höhepunkt des ganzen kirchlichen Lebens" ist (vgl. Zweites Vatikanisches Konzil). Von daher wurde der gegenseitigen eucharistischen Gastfreundschaft der Vorzug gegenüber dem Verbleib der Gläubigen in ihrem Pfarreisprengel zum Zweck der Feier von Wortgottesdiensten gegeben. Die kurze zeitliche Distanz zwischen der Übernahme der gemeinsamen Leitung bis zur Fusion der drei Gemeinden zur Großpfarrei bestätigt diese Entscheidung. Sie hat dazu geführt, daß in kürzester Zeit das Bewußtsein dafür gewachsen ist, daß der katholische Glaube in erster Linie das sakramentale Leben verlangt und erst in zweiter Linie die Anbindung an einen Ort. Nicht der Kirchturm ist die Mitte der Pfarrei, sondern Jesus Christus, der in der Hl. Messe die Seinen stärkt und belebt.

So wurde durch die bewußte Betonung des sakramentalen Lebens als Grundlage einer Pfarrgemeinde zugleich den veränderten Zeitumständen Rechnung getragen. Heute findet mit der Pfarrfusion eine organische Entwicklung ihren Abschluß, die  - ausgehend vom gemeinsamen Gottesdienst über das menschliche Sich-Kennenlernen bis hin zu den vielfältigen gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen – das katholische Leben in Herzogenrath-Mitte zukunftsfähig macht. Die neue Großgemeinde bekleidet lediglich das mit einem neuen Gewand, was schon längst Alltagspraxis geworden ist.